Globale Lieferketten im Wandel: Wirtschaftspolitik als Taktgeber

Ausgewähltes Thema: Globale Anpassungen der Lieferketten durch Wirtschaftspolitik. Von Zöllen über Exportkontrollen bis zu grünen Industrieprogrammen verändert Politik heute Routen, Partner und Kosten. Begleiten Sie uns, entdecken Sie Handlungsoptionen, und teilen Sie Ihre Erfahrungen – abonnieren Sie unseren Newsletter für tiefe Einblicke und praxisnahe Impulse.

Ursachen und Impulse wirtschaftspolitischer Maßnahmen

Anhaltende Zollerhöhungen zwischen großen Volkswirtschaften haben Unternehmen aus ihrer Komfortzone geholt. Eine Elektronikmarke berichtete uns, wie ein einziger Tarifaufschlag die gesamte Margenkalkulation kippte und sofortige Umroutungen sowie neue Verhandlungen mit Produzenten erforderlich machte.

Logistische Realität: Häfen, Luftfracht und Schiene im Stresstest

Ein Maschinenbauer verlor Wochen durch unvorhergesehene Hafenstaus. Die Lösung war ein Routing-Mix über alternative Terminals, verhandelte Freizeiten und enges Tracking, um Demurrage zu vermeiden und Pufferzeiten realistischer zu kalkulieren.

Digitalisierung und Transparenz: Daten als Navigationssystem

Ein Chemieunternehmen simulierte Zolländerungen, Frachtpreise und Lead-Time-Risiken in einem digitalen Zwilling. So priorisierte es Routen nach Servicegrad, Kosten und CO2, und kommunizierte Entscheidungen klar an Vertrieb und Produktion.

Nachhaltigkeit und Regulierung: ESG formt die Ketten

Ein Elektronikhersteller wechselte von Durchschnittswerten zu primären Emissionsdaten der Zulieferer. Der Aufwand zahlte sich aus: bessere Ratings, fundierte Reduktionspläne und glaubwürdige Nachweise entlang der gesamten Wertschöpfung.

Nachhaltigkeit und Regulierung: ESG formt die Ketten

Durch Slow Steaming, alternative Kraftstoffe und Bündelungen senkte ein Handelsunternehmen Emissionen ohne Liefertermine zu gefährden. Die Maßnahmen wurden mit Kunden transparent geteilt, was Bindung und Nachfrage nach nachhaltigen Produkten stärkte.

Finanzierung, Absicherung und Verträge neu denken

Ein OEM koppelte Teilepreise an Rohstoffindizes und Frachtraten. Das reduzierte Streitpotenzial, ermöglichte Forecast-Transparenz und erleichterte gemeinsame Effizienzprogramme mit Lieferanten trotz schwankender wirtschaftspolitischer Rahmenbedingungen.

Finanzierung, Absicherung und Verträge neu denken

Durch segmentiertes Safety-Stock-Design senkte ein Händler den Cash-to-Cash-Zyklus. Kritische Teile bekamen höhere Puffer, C-Teile wurden konsequent kanbanisiert. Finanzteam und Supply Chain planten wöchentlich gemeinsam.

Maschinenbauer transformiert Einkauf

Eine mittelständische Firma verlagerte Gussteile aus China nach Vietnam und Tschechien, getrieben von Zöllen und Zertifizierungspflichten. Nach Anlaufproblemen stiegen OTIF-Werte deutlich. Der CFO lobte endlich verlässliche Lead Times für Serviceaufträge.

Drei Lektionen aus einem turbulenten Jahr

Erstens: Datenqualität schlägt Bauchgefühl. Zweitens: Duale Freigaben sind kein Luxus. Drittens: Verträge müssen Flexibilität einbauen. Diskutieren Sie mit uns, welche Maßnahmen bei Ihnen wirklich Wirkung entfaltet haben.

Mitmachen: Austausch, Fragen, Newsletter

Welche wirtschaftspolitischen Maßnahmen beeinflussen Ihre Lieferketten gerade am stärksten? Schreiben Sie uns in den Kommentaren, schlagen Sie Themen vor und abonnieren Sie den Newsletter, um an Studien, Webinaren und Werkzeugen teilzunehmen.
Etsealine
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